Das sechsundzwanzigste Kapitel

Ein Blog über Git und die Welt


René Preißel
Bjørn Stachmann

Git

Dezentrale Versionsverwaltung im Team
Grundlagen und Workflows

3. Auflage

dpunkt.verlag


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Was ist neu in der dritten Auflage?

Einsteiger finden die dezentrale Natur von Git oft verwirrend. In der aktuellen Auflage beschreiben wir diese Aspekte (Clone, Push und Pull) deshalb ausführlicher. Aus ursprünglich einem Kapitel sind dabei zwei geworden.

Mehrere Leser haben kritisiert, dass wir in der vorige Auflage Git nur aus Kommandozeilenperspektive gezeigt haben. Die neue Auflage haben wir daher um eine Einführung in das Arbeiten mit dem beliebten grafischen User-Interface Atlassian SourceTree ergänzt.

Das Thema DevOps ist aller Munde. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Automatisierung des Build- und Delivery-Prozesses. Dies adressieren wir durch einen neuen Workflow für Continuous Delivery und ein Kapitel zur Integration mit dem Build-Server Jenkins.

Für Produktentwickler hilfreich ist ein neuer Workflow, der erläutert, wie man mehrere Release-Versionen eines Produkts parallel pflegen kann.

Was ist das Besondere an eurem Buch?

Unser Buch zeigt, wie man Git mit einem Team von Entwicklern nutzt. Dazu beschreibt es konkrete Folgen von Arbeitschritten, genannt Workflows, z. B. “Mit Feature-Branches entwickeln” oder “Ein Release durchführen”. Unser Buch ist also eher ein Pattern-Buch als ein Referenzhandbuch. Diese Workflows sind, natürlich nicht, die einzige Art, wie man mit Git arbeiten sollte. Aber sind praxiserprobt und bieten einen guten Startpunkt, wenn man Git im Team einführen möchte. Individuell anpassen kann (und wird) man die Workflows dann im Laufe der Zeit.

Warum habt Ihr ein Git-Buch geschrieben?

(Offizielle Antwort)

Versionsverwaltung ist nicht unser Kernthema. Eher so: Entwicklung und Softwarearchitektur. Mund-zu-Mund-Propaganda führte uns zu Git. Der Linux-Kernel und ein paar andere coole Open-Source-Projekte würden neuerdings mit Git entwickeln, sagte man. Zunächst waren wir skeptisch: “Es gibt doch Subversion. Das kann alles, was man braucht, oder?” Wir haben es trotzdem mal ausprobiert und da steckte doch mehr in dem “oder?” drin als wir dachten. Begeistert schrieben wir einen [Artikel][git-artikel] für das Java Magazin.

Einen großen Nachteil hat Git allerdings: Enorme Flexibilität. Man kann Git auf sehr unterschiedliche weisen nutzen und es für jedes Projekt und jeden Entwickler individuell anpassen. Natürlich ist genau das auch der Riesenvorteil von Git. Am Anfang aber erschwert es aber, den Wald vor lauter Bäumen zu erkennen. Wir wollten zeigen, dass man mit wenigen vorgegebenen Standard-Workflows, einen schnellen Einstieg finden und schon viel erreichen kann.

(Noch eine Antwort. Vielleicht etwas ehrlicher)

Bernd, Christian, Claudia, Olli, Markus, Stefan, Tim, und Uwe (in alphabetischer Reihenfolge ) haben exzellente Fachbücher geschrieben. Nur René und Bjørn nicht. Wir wollten auch mal sagen können: “Wie ich in meinem Buch geschrieben habe, …”

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